Ambulantes Operieren
das neben der stationären und der ambulanten Versorgung die dritte Säule des Gesundheitswesens bildet, hat so vielfältige Vorteile, dass in anderen Ländern wie den USA und England bereits rund 80 % der operativen Eingriffe unter ambulanten Voraussetzungen durchgeführt werden.
Auch in Deutschland ist innerhalb der letzten zehn Jahre eine deutliche Steigerung bezüglich der ambulanten Operationen zu verzeichnen; die Anzahl liegt mittlerweile bei ca. 37%. Unter den zahlreichen positiven Aspekten des ambulanten Operierens sind vor allem Folgende wesentlich:
Die Patienten werden von Ärzten und Pflegepersonal ihrer individuellen Wahl behandelt, die ihnen bekannt sind, und denen sie vertrauen. Die bisweilen stark ausgeprägten psychischen Belastungen, die möglicherweise durch einen stationären Aufenthalt entstehen, entfallen. Die Patienten können sich nach der ambulanten Operation in vertrauter familiärer Umgebung erholen und umso schneller, unkomplizierter und nachhaltiger genesen. Gefährdungen, wie sie z.B. von Hospilisationskeimen ausgehen, entfallen weitestgehend.
Die Patienten müssen nicht über einen längeren Zeitraum hinweg die Anonymität des Krankenhaus-Alltags ertragen, sondern begeben sich nur kurzfristig in die Hände von Belegärzten ihrer Wahl und in die komfortabel eingerichteten und professionell ausgestatteten Räumlichkeiten von einer Privatklinik.






