Markus Lanz erklärt sich
Update im Implantate-Skandal: Auch teuere Implantate betroffen
UP-Date im PIP Implantate Skandal. Auch teure Implantate betroffen!
Nach der ersten Beratungswoche ist es bereits jetzt möglich erste Schlussfolgerungen zu ziehen:- Deutlich mehr Betroffene
- Auch teure deutsche Markenware betroffen
- Nicht immer ist ein alleiniger Austausch erfolgversprechend
- Nicht alle Betroffenen müssen sich an den Kosten beteiligen
- Kein Rückgang in der Nachfrage nach ästhetischen Brustvergrößerungen
Deutlich mehr Betroffene
Wir sind nur eine kleine Privatklinik. In den Medien ist bislang die Rede von bislang 35 betroffenen Frauen. Allein in unserer Sprechstunde wurden diese Woche fünf Betroffene vorstellig.Entweder unser Ruf ist noch sehr viel besser, als….
Wahrscheinlich jedoch dürfte die Dunkelziffer sehr viel höher als angenommen liegen.
Auch teure deutsche Markenware betroffen
Inzwischen zeigt sich, dass PIP auch Zulieferer für andere renommierte Hersteller war. So beispielsweise auch beim früheren Nürnberger Unternehmen, der Firma GfE Medizintechnik.Diese hat Teile , zwecks besserer Verträglichkeit veredelt und die Implantate unter dem Namen Tibreeze vertrieben. Auch diese Implantate können reisen. Wir gehen davon aus, dass auch hier eine Warnmeldung der Aufsichtsbehörde noch erfolgen wird. Da das Unternehmen von der Firma PFM möglicherweise übernommen wurde, könnte evtl. ein Rechtsnachfolger bestehen.
Um wie viele Implantate es sich handelt und ob nicht auch noch weitere Hersteller betroffen sind bleibt abzuwarten. Das unsere Patientinnen bislang nicht betroffen sind erscheint nunmehr als reiner Glücksfall.
Das System staatlicher Aufsicht, wie auch immer gestaltet ist offensichtlich ungeeignet Patienten zu schützen. (Spötter behaupten, dass es demnach folgerichtig sei, dass der Verbraucherschutz aktuell beim Ministerium für Landwirtschaft untergeordnet ist.)
Nicht immer ist ein alleiniger Austausch erfolgversprechend
Aus den ersten Beratungen wissen wir nun, dass bislang alle Betroffenen auch weiterhin Wert auf die Ästhetik legen. Alle wollen neue Implantate. In den Beratungen zeigt sich jedoch auch, dass ein alleiniger Wechsel oftmals nicht mehr ausreichen wird, um das gewünschte Ergebniss zu erzielen.Oftmals sollte der Austausch auch mit einer Bruststraffung kombiniert werden. Wie wir mit den Mehrkosten verfahren werden haben wir noch nicht abschließend geklärt. Egal welche Lösung. Wir werden Sie nicht im Stich lassen. Versprochen!
Nicht alle Betroffenen müssen sich an den Kosten beteiligen
Wie sooft ist auch hier keine Pauschalierung möglich. Es gibt jedoch erste Anzeichen wie im Einzelfall verfahren werden kann.Auch wenn von den Medien oftmals suggeriert wird, alle Deutschen wären gesetzlich versichert, ist dem nicht so.
Versuch einer ersten Systematik
Diese sit allein informativ. Dies ist keine Rechtsberatung. Falsche oder fehlerhafte Informationen sind durchaus möglich. Wir übernehmen keinerlei Haftung für evtl. vorhandene Fehler. Für ergänzende Hinweise und Korrekturvorschläge sind wir stets dankbar.Private Krankenversicherung
Hier gab es erste Pressemitteilungen, dass die privaten Krankenversicherungen die Behandlungskosten für den Austausch, einschließlich der Kosten für die Implantate, übernehmen werden.Gesetzlich Versicherte mit einer privaten Zusatzversicherung
Hier gibt es zumindest von der Allianzkrankenversicherung eine Pressemitteilung, wonach man ebenfalls die Behandlungskosten für den Wechsel der Implantate vollumfänglich übernehmen wird.Inwieweit sich weitere private Zusatzversicherungen dem anschließen werden, oder durch „Ausführungsbestimmungen“ diese Aussage unterlaufen werden bleibt abzuwarten
Beihilfe
Bislang ungeklärt. Wir vermuten, dass wahrscheinlich weitestgehend wie bei den privaten Krankenversicherungen verfahren wird. Außerdem verfügen viele Beihilfeberechtigte über eine private Zusatzversicherung. Da diese jedoch meist nur geringe Prämien erwirtschaften, könnte ein Erstattungsverfahren evtl. sich etwas zeitaufwendiger gestalten.Gesetzlich Versicherte ohne privater Zusatzversicherung
Obgleich ein Dauerbrenner in den Medien besteht hier die gesetzliche Vorgabe, dass die gesetzlichen Krankenkassen in Vorlage zu gehen haben und im Nachgang bei „selbstverschuldeten“ Eingriffen das Mitglied angemessen an den Kosten beteiligen lassen. Ferner besteht wahrscheinlich die Verpflichtung den Eingriff bei einem „Vertragspartner“ durchführen zu lassen. Dies sind zumeist Krankenhäuser aus dem Bettenplan, somit überwiegend öffentliche Häuser.Als eine angemessene Kostenbeteiligung wären die Kosten für die neuen Implantate denkbar.
Im Gegensatz zur freiwilligen Selbstverpflichtung der privaten Krankenversicherer vermissen wir hier eine eindeutige Stellungnahme seitens des Gesetzgebers. Etwas was in zahlreichen anderen Ländern innerhalb kürzester Zeit geregelt wurde. Auch die gesetzlichen Krankenkassen beeindrucken lediglich durch Schuldzuweisungen. Nicht durch eine zu erwartende Fürsorge.
Weitere potentielle Kostenträger
Bislang ungeklärt ist die Haftung des ehemaligen Herstellers, insbesondere der damaligen vorgeschriebenen und wohl auch vorhandenen Haftpflichtversicherung.Ebenso ungeklärt, ob bei den Tibreeze Implantaten nicht ein möglicherweise vorhandenes Folgeunternehmen für die Kosten aufkommen muss.
Wie wird sich die Privatklinik Schloßstrasse verhalten?
Obwohl bei uns keine betroffenen Implantate verwendet wurden bleiben wir bei unserer Zusage: Unabhängig Wo Sie operiert wurden, für betroffene Patientinnen räumen wir Sonderkonditionen ein.Im Gegenzug bitten wir Sie um eine Abtretung Ihrer Ansprüche aus der Behandlung für den Fall, dass sich doch ein Kostenträger findet.
Erstattet dieser Kostenträger uns unsere Kosten auf Grundlage des gültigen Fallpauschallengesetzes werden wir Ihnen anteilig, bis max. zur Höhe der von Ihnen geleisteten Kosten, zurück erstatten.
Ferner besteht, Bonität vorausgesetzt, die Möglichkeit über unseren Finanzierungspartner unsere Rechnung zu begleichen. Dabei sind monatliche Raten ab € 50.- möglich.
Ihre Privatklinik Schloßstrasse, Berlin
Stand der Informationen 27.Januar 2012
Allgemeine Informationen zum Implantate Skandal
Hilfen und Informationsquellen zum aktuellen Implante Skandal
In der Privatklinik Schloßstrasse wurden keine Implantate dieser Hersteller verwendet.
Nach zahlreichen Anfragen und Diskussionen nachstehend einige Hinweise welche Ihnen hoffentlich weiter helfen.
Disclaimer / Haftungsbeschränkung
Nachstehende Informationen stellen keine Rechtsberatung dar. Sie sind als Hilfestellung gedacht. Ansprüche aus Fehlinformationen werden ausgeschlossen.
Sollten Ihnen Fehler auffallen, oder die Hinweise unvollständig oder gar missverständlich sein bitten wir um entsprechende Hinweise und bedanken uns bereits vorab.
Dr.med. Daniel Panzer
Stand der Informationen 15. Januar 2012
Mögliche Betroffene
Betroffen sind Implantate der Hersteller
Poly Implant Prothese (PIP)
und
Rofil Medical Nederland B.V.
Wie stelle ich fest, ob Ich möglicherweise betroffen bin?
In Ihrem Implantatpass muss der Hersteller verzeichnet sein. Sollten Sie Ihren Implantatpass verlegt haben, so kontaktieren sie bitte Ihren Operateur. Er muss die entsprechenden Unterlagen aufbewahren.
Wieviele Betroffene gibt es in Deutschland?
Da es kein zentrales Melderegister gibt existieren bislang nur Schätzungen. Im Gegensatz zu anderen Ländern waren Produkte des betroffenen Herstellers in Deutschland kaum verbreitet.
Aktuell wird vermutet, dass es 25 bis 180 betroffene Frauen gibt.
Objektive weiterführende Informationsquellen
Informieren Sie sich umfassend. Nutzen Sie objektive und verlässliche Informationsquellen. Trotz Medienschelte sind dies durchaus amtliche Quellen, wie z.B. das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte in Berlin. BFARM.Hier einige weiterführende Informationen
Übersetzung der französischen Unterlagen
Entscheidungshilfen der französischen Behörden
Fragen- Antwortenkatalog der französischen Behörde
Kostenfrage
Diese Frage dürfte sich den meisten gesetzlich versicherten Betroffenen stellen, sogenannte Selbstzahlern.
Sofern der Austausch in einem Krankenhaus welches im Bettenplan gelistet ist erfolgt hat die zuständige gesetzliche Krankenkasse erstmal die Kosten zu übernehmen.
Im Bundesdurchschnitt sollten diese sich auf ca. € 4545.- belaufen.
Wer bezahlt?
Die gesetzlichen Krankenkassen dürfte den "Verursacher" an den Kosten beteiligen. Ungeklärt ist, ob dies die Patienten, der insolvente Hersteller oder dessen damalige Haftpflichtversicherung betreffen könnte. Gerüchten zufolge war der Hersteller bei der Allianz versichert.Volkswirtschaftliche Betrachtung
Ungeachtet möglicher Ansprüche wegen Schmerzensgeld kann man die rein medizinischen Folgekosten relativ leicht abschätzen.
Die Diskussion geht hier um eine Summe zwischen
€ 150.000.- und € 900.000.- .
Dem steht ein Einnahmenüberschuss der gesetzlichen Krankenkassen von
€ 7.000.000.000.-
(Sieben Milliarden)
gegenüber.
Angesichts dieser Zahlenverhältnisse sind die Äusserungen der gesetzlichen Krankenkassen und des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, Frau Pfeiffer, mehr als irritierend.
Wie wird sich die Privatklinik Schloßstrasse verhalten?
Obgleich bei uns diese Implantate nicht angewandt wurden, werden wir Niemanden allein aus finanziellen Erwägungen wegschicken.
Wir gehen jedoch davon aus, und empfehlen auch, unbedingt zuerst sich mit seinem Operateur in Verbindung zu setzen.
Sie möchten betroffene Implantate bei uns "austauschen" lassen?
Vereinbaren Sie mit einem unserer Operateure einen unverbindlichen Beratungstermin. Wir haben für Betroffene mit Ärzten und Herstellern besondere Konditionen vereinbart. Und auch diese "Eigenkostenbeteiligung" kann durch unseren Finanzierungspartner durch Ratenzahlung, z.B. € 50.- / mtl. finanziert werden.
Wir sind davon überzeugt, dass alle Kollegen in Deutschland vergleichbar handeln.
PIP Implantate Offener Brief an Talk-Show Moderator, Herrn Lanz
Sehr geehrter Herr Lanz,obgleich ich Ihre Talkshow sehr schätze war ich neulich doch ziemlich betroffen. In Ihrer Sendung fuhren Sie eine Patientin ziemlich schroff an, weshalb Sie sich einer Burstvergrößerung unterzogen hat lassen.
Auch wenn Sie dann doch noch rhetorisch gesehen political corectness herstellten, ich empfand es als ungerechtfertigt.
Seit 1998 betreue ich Frauen bei Brustoperationen, zumeist aus ästhetischen Gründen. Es sind selbstbewusste Frauen aus allen Schichten. Keine spontanen Entschlüsse.
In Ihrer Sendung wurde auch auf die finanziellen Folgen aus dem geschilderten aktuellen Skandal hingewiesen. Es wurde der Eindruck erweckt, dass die betroffenen Frauen die Folgekosten vollumfänglich selbst tragen müßten.
Dem ist nicht so.
Die gesetzliche Regelung besagt, dass Krankenkassen und Versicherungen die Kosten zu übernehmen haben.
Es steht Diesen dann frei, sich an den „Verursachern“ schädlich zu halten.
Auch die Äußerungen des Spitzenverbandes der GKV von Frau Pfeiffer sollten kritisch gewürdigt werden.
Zurzeit geht man von 25 – 35 betroffenen Frauen aus. Wie so vieles sind in der Bundesrepublik auch die Kosten durch Fallpauschalengesetz geregelt (DRG).
Unter der ICD-Diagnose 5-883.21 und der stationären Operation OPS-Code T 85.4 ergibt sich eine durchschnittliche Vergütung / Kosten von € 4544,13 in öffentlichen Krankenhäusern.
Unterstellt, alle 35 Frauen wären gesetzlich versichert und würden sich einer Operation unterziehen wären dies ein Kostenaufwand von
35 * € 4544,13 = € 159.044,55
Zum Vergleich, die gesetzlichen Krankenkassen haben 2011 eine „Überschuss“ von
€ 7.000.000.000
erwirtschaftet. Ich gehe davon aus, dass es der Solidargemeinschaft von gesetzlich Versicherten durchaus zumutbar ist, für diese Kosten aufzukommen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. Daniel Panzer
PS Ich möchte sie noch wissen lassen, dass meine Klinik und Ich bei keiner betroffenen Frau diese aus finanziellen Gründen wegschicken werde. Notfalls werden wir für einen Großteil der Kosten selber aufkommen. Ich bin sicher, dass auch andere Kollege die selbige Sichtweise vertreten.
Qualitätbericht 2010 eingestellt
Qualitätsbericht 2010 eingestellt
Korrekt heist es, der vorläufige Qualitätsbericht wurde eingestellt. Vorläufig, da es noch etwas an Feinschliff bedarf.Irgendwie gleicht es dem "Same Procedure as every Year" und man neigt sich zu fragen, worin der eigentlich Sinn besteht.. Für den Aussenstehenden liest es sich Öde und Langweilig. Also hier eine kurze Zusammenfassung "between the lines"
Between the Lines
Entwicklung der integrativen Versorgung / IV Verträgen
Wir reduzieren zunehmend unsere IVAktivitäten.
2011 haben wir weitere Verträge von uns aus gekündigt. Wird man erst im kommenden Bericht lesen können.Trotz aller Versuche mittels "moderner versorgungsforschung" die Sinnhaftigkeit nachzuweisen, kann man festhalten, dass bei fast keinem dieser Verträge es zu einer spürbaren, oder gar messbaren (was immer das auch sein mag) in der Verbesserung der Patientenversorgung gekommen ist.
Wir sehen allerdings im direkten Umfeld folgende Nebeneffekte
- Es wird den Kollegen massiv Geld entzogen. Geld was woanders fehlt.- IV - Verträge haben in einigen Bezirken von Berlin zu einer Ausweitung von wahrscheinlich unnötigen Operationen geführt. Man kann dieses Phänomen nur bei vertraulichen Schilderungen mit den Kollegen vor Ort konstatieren. Da wird oftmals von Druck seitens der Verwaltung berichtet, damit die vertraglich vereinbarten OP-Mengen auch eingehalten werden. Besonders ausgeprägt erscheint dies in einem östlichen bezirk von Berlin. Dieser Bezirk ist geprägt durch hohe Arbeitslosigkeit, hohen Anteil an BKK - Versicherten und einem einemn Krankenhaus vorgelagerten MVZ.
Der hohe Anteil an BKK Mitgliedern erklärt sich allein aus der Tatsache, dass die BKK ´en früher schlichtweg preiswerter waren als andere Kassen.
Weshalb spiegelt sich das nicht in der Versorgungsforschung wieder?
In den Zielen der Versorgungsforschung ist derartiges nicht vorgesehen. Schlichtweg undenkbar. es gehört nicht zum Forschungsauftrag.Problem der Datenerhebung
Die Anzahl der Patienten welche nach einer Operation bereitwillig Fragebögen ausfüllt ist stark rückläufig. Ganz im Gegensatz zu der Anzahl der Blumensträusse und Präsentkörbe. Diese werden allerdings statistisch nicht erfasst. Noch nicht.Zunahme der Selbstzahlerleistungen und ästhetischen Eingriffe
Obgleich in 2010 nur gering wahrnehmbar wird sich dieser Trend in 2011 deutlich fortsetzen. Immer mehr Menschen fragen auch unsere Selbstzahlerleistungen, wie zB. Hirnstrommessung unter der Narkose nach.Zusammenfassung
Ein langweiliger Qualitätsbericht mit Aussicht auf etwas Lesenswerteres in 2011Dr.med. Daniel Panzer
PS
Fast hätte ich es vergessen. Hier geht es zum Qualitätsbericht 2010
Glücklicher durch Fettabsaugung
Machen Fettabsaugungen Glücklich?
In einem geschlossenem Forum für Fachärzte wurde neulich ausgiebig über Fettabsaugungen diskutiert.
Im Laufe der Diskussion wurde auch über Patientenzufriedenheit gesprochen.
Was ich schon seit Jahren anhand meiner subjektiven Beobachtungen vermutet habe, wurde mir hier von fremden Kollegen bestätigt.
Nicht nur subjektiv, sondern wie unter Ärzten üblich, auch mit wissenschaftlichen Studien eindrucksvoll belegt.
Anlass für mich sich dem Thema etwas zu widmen:
Machen Fettabsaugungen Glücklich?
Und natürlich finden Sie hier auch die Links zu diesen besagten Studien.
Viel Spaß
Ihr
Dr.med. Daniel Panzer
Facharzt für Anästhesie
Ich werde oftmals gefragt ob ich nicht sleber operieren würde. Nein. "Schuster, bleib bei deinen Leisten". Aber als Anästhesist steht man täglich im Operationssaal und bekommt eine Menge mit.
"Die freuen sich wenn man kommt" *** Ein sehr empfehelnswerter Betrag vom Deutschlandfunk über Ärztemangel und Honorarärzte
Der Deutschlandfunk hat auf seiner Homepage einen sehr ausführlichen und objektiven Beitrag zum Thema Ärztemangel, ärztliche Tätigkeit, dem Berufsbild der Ärzte und Honorarärzte eingestellt.
"Die freuen sich wenn man kommt"
Hier geht es zum "Hörbeitrag: Die freuen sich wenn man kommt"
Washington - New York - Boston *** Wer würde da nicht gerne mitreisen *** auf Staatskosten?
Washington, New York, Boston. Kurzum eine Traumreise welch sich da unsere Politiker gönnen. Ganz zu unserem Wohle. Schließlich geht es um unser aller Gesundheit. Und da informiert man sich doch lieber gleich vor Ort aus erster Hand. Auf dem Programm stehen Themen wie Besuch einer Versandapotheke, Gespräche über "Kostenbegrenzung und Preisfestsetzung im Arzneimittelsektor", "Ergebnisorientierte versus leistungsorientierte Vergütung im Gesundheitswesen" und dergleichen mehr.
Der Bildungshunger geht quer durch alle Fraktionen:
SPD: Carola Reimann, Hilde Mattheis
CDU/CSU: Michael Hennrich, Karin Maag, Stephan Stracke
FDP: Lars Lindemann
die Linke: Kathrin Senger-Schäfer
Keiner dieser Politiker ist sich zu Schade nochmal die Schulbank, respektiv auf Klassenfahrt zu gehen.
Bravo!
Dr.med. Daniel Panzer
am 1.Mai 2011
Quelle der Informationen ist der Ärztliche Nachrichtendienst in Hamburg
Vielen Dank für den RBB Beitrag
Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Selten zuvor habe ich erlebt, dass ein Beitrag solche Emotionen und Zustimmung auslöst. Sowohl beim Team vom RBB, als auch bei all denen welche diese Sendung gesehen haben. Der Beitrag wurde von sehr vielen Menschen bundesweit gesehen. Neben zahlreichen Anrufen und Emails erreichten mich auch sehr bewegende persönliche Briefe aus der gesamten Republik. Vielen Dank.
Für all diejenigen welche den Beitrag nicht gesehen haben hier der Link
http://www.rbb-online.de/klartext/archiv/klartext_...
In dem Beitrag wird von den diffamierenden Aktivitäten selbsternannter Abtreibungsgegner berichtet. Wer sich die Mühe macht diesen Abschaum anzusehen wird sicherlich entsetzt sein vom völlig verqueren Weltbild dieser Leute. Vielen von denen geben vor Mittellos zu sein. Sie müssten sonst Unsummen an Geldstrafen für die zahlreichen Gerichtsurteile zahlen. Damit aber nicht genug. Einige von denen sind vorbestraft. Es liegen wohl auch vereinzelt Haftbefehle vor. Diese Leute verstecken sich hinter diversen Internetseiten, teilweise ohne dem gesetzlich vorgeschriebenen Impressum, hosten die Webseiten bei einschlägigen Providern außerhalb der Zugriffsmöglichkeit der deutschen Justiz.
Auf diesen Internetseiten machen diese Leute sogar die deutschen Strafverfolgungsbehörden lächerlich.
Unbegreiflich auch, weshalb die deutschen Behörden nicht reagieren und durchgreifen.
In unserem Land gab es eine sehr intensive Auseinandersetzung mit der Thematik Schwangerschaftsabbrüche.
Diese Thematik hat keinen Kalt gelassen. Unzählige von Menschen gingen dafür auf die Straße. Jedem ist Memingen ein Begriff.
All dies mündete in dem §218. Der §218, man kann ihn mögen oder nicht, manifestiert den politischen Konsens, der bundesrepublikanischen Bevölkerung.
Als solcher ist dieser Paragraph ein Auftrag an die Verwaltung diesen Konsens durchzusetzen.
Weshalb dieses Mandat von den Bundesländern, wo diese Leute irh Unwesen treiben, nicht umgesetzt wird ist unverständlich. Zuständig wäre beispielsweise die Landesmedienanstalt Baden-Württemberg.
Weshalb setzt die Landesmedienanstalt Baden-Württemberg die im Beitrag erwähnte Internetseite nicht auf den Index?
Das politische Mandat sollte doch bundesweit Geltung haben, oder nicht?
Dr.med.Daniel Panzer
Weiteres Urteil zu Rechnungen von Privatkliniken veröffentlicht
Auf unserer Seite zur aktuellen Rechtssprechung haben wir ein weiteres Urteil eingestellt. Hier geht es zur Zusamemnfassung der Anwaltskanzlei Messner und Dönnebrink http://www.pk-schloss.de/media/pdfs/Privatklinik_A...
Bei Anfragen Ihrer privaten Krankenversicherung eimpfehlen wir Ihnen, Ihren Sachbearbeiter auf unsere Zusammenstellung von Urteilen hinzuweisen. Dort finden Sie zahlreiche Urteile zu den häufigsten Rückfragen Online eingestellt. http://www.pk-schloss.de/versicherungen-kostentrag...
Versorgungsgesetz verpflichtet Ärzte in unterversorgten Gebieten zu arbeiten
Wie aus gut unterrichten Kreisen in Berlin zu erfahren war, wird im neuen Versorgegesetz endlich der Forderung entsprochen Medizinstudenten zu einer fünfjährigen Weiterbildung auf dem Land zu verpflichten.
Hintergrund ist der erhebliche akute Ärztemangel in zahlreichen Gebieten. Trotz Einsatz unzähliger Hauskrankenpflegeschwestern konnten medizinische Versorgungsengpässe nicht abgestellt werden. Die Gehaltsforderungen der Gemeindeschwestern waren für viele Kommunen schlichtweg finanziell umsetzbar, worauf diese Ihren Dienst quittierten.
Da der Staat erhebliche finanzielle Mittel aufwendet um Ärzte auszubilden, müsssen diese, nach Wegfall der Wehrpflicht, angehende Ärzte zukünftig gegen Kost und Logis beim Bürgermeister den Sicherstellungsauftrag der deutschen Ärztschaft umsetzen.
Ob der Forderung zahlreicher Krankenkassen, ästhetische Operationen wie beispielsweise Fettabsaugungen und Brustvergrößerungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen, entsprochen wurde war bis zum Redaktionsschluss leider nicht in Erfahrung zu bringen.
Dr.med. Daniel Panzer



